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Flunder (Butt, Weserbutt, Elbbutt, Wattbutt)

Die Flunder (lat. Bez. Platichthys flesus) ist eine weit verbreitete und bodennah lebende Meeresfischart, die der Familie/Gattung der "Plattfische" zugeordnet wird.

Flundern kommen in fast allen europäischen Küstengewässern vor. Man kann sie in großer Zahl in Nord- und Ostsee, im Schwarzen Meer sowie im Mittelmeer und Nordostatlantik antreffen. Wegen ihrer Toleranz gegenüber Süßwasser, kann man die Fische jedoch nicht nur im Meer vorfinden, sondern auch im Brackwasser und in Binnenflüssen, die an das Meer anschließen. Im Meer bewohnen Flundern in großen Schulen sandige Küstenbereiche (Gezeitenzone). Man kann sie dort sowohl in flachen Uferbereichen wie auch in Tiefen von bis zu 50 Metern vorfinden.

Info: Flundern besitzen ein mageres Fleisch und werden als sehr wohlschmeckende und grätenarme Fische angesehen. 

Merkmale: Wie alle Plattfische besitzen auch Flundern eine flache und asymmetrische Körperform. Die Augen liegen bei dem Großteil aller Fische auf der rechten Körperseite, bei einigen Flundern befinden sich die Augen jedoch auf der linken Körperseite. Die Körperoberseite auf der sich die Augen befinden ist leicht rau, braun-grünlich gefärbt und mit zahlreichen blass-orangenen Punkten bedeckt. Die unbeäugte "Blindseite" ist weiß. Genau wie die artverwandte "Scholle" ist auch die Flunder in der Lage sich zu tarnen, indem sie ihre Körperfärbung perfekt an die Umgebungsfarbe und Struktur anpasst.

Größe: Flundern werden durchschnittlich 20-30cm groß. Unter optimalen Lebens- und Nahrungsbedingungen können sie jedoch auch bis knapp 50cm groß und über zwei Kilogramm schwer werden. Das durchschnittliche Alter liegt bei 10-15 Jahren.

Laichzeit: Flundern laichen immer im Meer. Das Laichgeschäft findet im Frühjahr in küstennahen Wasserzonen statt. Während der Laichzeit legen die Flunderweibchen bis zu 1,5 Mio. Eier/Weibchen ab. Aus den rund ein Millimeter großen Eiern schlüpfen nach ca. 7-10 Tagen die kleinen Fischlarven. Die Fischlarven leben und schwimmen zunächst aufrecht, mit einer Körperlänge von ca. 1cm verwandeln sie sich jedoch in Plattfische und nehmen dann auch die Plattfisch-typische Körperform an.

Nahrung: Flundern sind nachtaktive Fische – tagsüber graben sie sich fast vollständig in Sand ein, erst mit dem Einbruch der Dunkelheit beginnen sie umher zu schwimmen und nach Nahrung zu suchen. Zur Hauptnahrung zählen z.B. Würmer, Schnecken, Krebse. Ab einer bestimmten Körpergröße machen Flundern auch Jagd auf kleine Fische, besonders Tobiasfische werden mit Vorliebe verspeist. 

Tipps zum Angeln auf Flundern / Montagen und Köder

Die besten Angelmethoden zum Angeln auf Butt sind:

•  Brandungsangeln mit Paternostersystem

Flundern lassen sich sehr gut vom Strand aus mit langen Brandungsruten und speziellen Meerespaternostersystemen ("Buttvorfächer" mit Leuchtperlen) fangen. Als Köder eignen sich Watt- und Seeringelwürmer, die mit einer speziellen Ködernadel der Länge nach im Ganzen auf die Haken gezogen werden.

Das Angelgerät sollte sehr robust sein, da die Meeresbrandung und die Wellen manchmal sehr rau sein können. Es empfiehlt sich hierzu ca. 4,00 Meter lange Brandungsruten und 0,35mm monofile Angelschnur zu verwenden. Spezielle Krallenbleie mit einem Gewicht von 150-200Gramm sollten hier ebenfalls zum Einsatz kommen, sie halten die Montage selbst bei starken Wellengang am Platz.

Erwischt man einen Hot-Spot, dauert es in der Regel nicht lange bis die Rutenspitze einen Biss signalisiert. Hat man die Fische gefunden und einen Butt gefangen, folgen meist noch viele weitere. Beim Buttangeln empfiehlt es sich nach einem Biss kurz zu warten und die Angel nicht sofort einzuholen, dann sind auch Mehrfachfänge drin.

Tipp: Viele Angler glauben und behaupten, dass man die Montage beim Brandungsfischen immer so weit es geht hinausfeuern muss, um Plattfische zu fangen. Ich würde Ihnen jedoch raten, es auch mal in 20-30 Meter Entfernung zu versuchen - An der Nordsee habe ich in den vergangen Jahren in Ufernähe die besten Fangerfolge erzielen können. => Hier finden Sie meinen Bericht vom Brandungsangeln an der Nordsee 2013.

Fangzeit: Die Beste Fangzeit sind die Sommermonate Mai-August. Die Abenddämmerung und die Nachtstunden sind die TOP-Zeit zum Buttangeln.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Petri heil !