Hauptseite

 Fangmethoden Zielfisch-Mont. Beißzeiten Ködertabelle Hakengrößen Jahreszeiten Schonzeiten FischverwertungFischkrankheiten AngelstellenAngelgeräteAngelköderAngelprüfungErlaubnisscheineAngelwetterWasserpegel

FischartenAalBarbeBarschBrassenDöbelHechtKarpfenNaseRapfenRotaugeRotfederSchleieWelsZander

 Rhein-Feedern Grundangeln SpinnfischenDrop-ShotStippfischenKöFi-angelnOberfl.-angelnBoilieangelnAalangelnKarpfenangelnBarbenangelnHechtangelnRapfenangelnZanderangeln

Forellenseen VZAngeladressenKarpfenzucht Angelreisen Fischrezepte Zeitschriften Angelfilme Angelbücher Angelboote Gratis-Aktionen Angelspiele Angelpuzzle Tipps & Tricks Fang-Gallerie Banner Links Über mich Forum

 Impressum Datenschutzerkl.

 

 

Angelshop Empfehlung

AngelPlatz.de

 

Unterstütze uns mit einem Link und zeige anderen, dass Dir die Seite gefällt:

 

 

 

Hilfe gegen Grundeln

Inzwischen scheint die Grundelplage auch im Rhein ihren Höhepunkt erreicht zu haben. Man fängt die kleinen eingeschleppten Plagegeister zurzeit fast überall am laufenden Band und in fast allen Gewässertiefen. An manchen Gewässerstrecken ist es inzwischen kaum mehr möglich mit Naturködern wie Maden und Wurm zu angeln, da sich die gefräßigen Biester unmittelbar nach dem Auswurf auf die Köder stürzen …

Und wer glaubt, dass Boilies als Köder hier Abhilfe schaffen, der irrt gewaltig. Denn auch vor Boilies machen Grundeln nicht halt und nagen diese binnen Minuten ab – was zurückbleibt ist ein blanker Haken!

Viele Angler sind verzweifelt

Die Stimmung vieler Angler (und auch die meine) ist am Boden, denn gute Angelstellen, die früher absolute Hotspots auf Barben, Brassen, Döbel und Co. waren bringen kaum mehr Fische an den Haken. Man hat als Angler gar nicht die Möglichkeit bis zum Zielfisch vorzudringen, geschweige denn ihn mit Lockfutter an den Angelplatz zu locken.

Was hilft gegen Grundeln?

Die Angelwelt ist sich relativ uneinig darüber, was gegen die Grundelinvasion hilft. Viele Angler sind der Meinung, dass sich die Situation in den nächsten Jahren von selbst lösen wird – sie glauben an die "Selbstheilung der Natur" und vertrauen einfach darauf, dass sich Raubfischarten wie Zander, Barsch, Hecht und Rapfen auf die neuen Rheinbewohner einstellen und diese auf natürlichem Wege minimieren. Bis man wieder von einer "normalen Situation" sprechen kann, wird es jedoch wohl noch ein paar Jahre oder Jahrzehnte dauern …

Andere Angler hingegen möchten die Situation nicht einfach aussitzen und sich das Angeln nicht von Grundeln vermiesen lassen. Sie zerbrechen sich zurzeit den Kopf darüber, wie man die kleinen gefräßigen Biester vom Angelplatz fernhalten kann und Herr der Lage werden kann. Dabei wurden einige Thesen und Möglichkeiten aufgestellt, mit denen man Grundelfänge stark minimieren kann – diese Möglichkeiten möchte ich hier nachfolgend zusammenfassen:

- Mit auftreibenden Ködern angeln

Eine Möglichkeit Grundelfänge einzudämmen ist das Angeln mit auftreibenden Ködern. Hierbei lässt man den Köder mit Hilfe von Auftriebskörpern (im Angelladen erhältlich) ca. 20-30cm über den Gewässergrund schweben. Der Köder befindet sich so außerhalb der Sichtweite der hart am Grund lebenden Grundeln.

- Harte Boilies verwenden

Harte Boilies werden von Grundeln nicht so schnell abgenagt und eignen sich gut dazu um selektiv größere Friedfische wie Karpfen, Schleien, Brassen, Döbel und Barben zu beangeln.

- Salz ins Futter mischen

Eine weitere sehr interessante Angelthese ist, dass Salz im Lockfutter Grundeln vom Angelplatz fernhält. Diese These mag im ersten Moment komisch klingen, da Grundeln ja bekanntlich aus dem salzigen, schwarzen Meer abstammen. Es scheint sich jedoch zu bewahrheiten, dass die gefräßigen Räuber Salz im Futter nicht abhaben können. Um ein Grundel-resistentes Lockfutter herzustellen, kann man einfach herkömmliches Speisesalz ins Futter mischen. Andere Fische werden durch die Zugabe von Salz nicht abgeschreckt.

- An stark strömenden Stellen angeln

Grundeln mögen keine harte Strömung. Wenn die Bodenstruktur dann auch noch kiesig ist und ihnen wenig Unterschlupf (Steine, Pflanzen, Geäst) bietet, dann stehen die Chancen gut, dass diese Stellen von Grundeln gemieden werden. An diesen Stellen, an denen Grundgewichte ab 150 Gramm aufwärts benötigt werden, lassen sich dann gezielt Barben, Nasen und Brassen fangen.

 

Abschluß

Ich hoffe, dass Ihnen diese Tipps ein wenig den Frust beim Angeln nehmen und Ihnen dabei helfen doch noch zum gewünschten Zielfisch zu kommen. Wenn Ihnen noch eine weitere gute Möglichkeit einfällt, wie man sich gegen die lästige Grundelplage wehren kann, so können Sie mir dies gerne per E-Mail mitteilen – mit Ihrer Erlaubnis werde ich den Tipp dann hier auf dieser Seite veröffentlichen. E-Mail bitte an. webmaster@rhein-angeln.de

Tipp: Hier können Sie nachlesen, wie man Grundeln sinnvoll verwerten kann. Sie eignen sich sehr gut als Köderfische zum Raubfischfang und auch kulinarisch sind sie nicht zu verachten.

- Evtl. auch interessant??? => Hier finden Sie nützliche Tipps und Hilfsmittel gegen lästige Stechmücken am Angelplatz.

Petri Heil !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erfahren Sie viele weitere interessante Angelberichte und Tipps über die nachfolgenden Links:

•  Angelmethoden                                    •  Forellen Angeln in Dänemark                     •  Angelgewässer                                  •  Angelzeitschriften

•  Aale angeln im Rheinstrom                    •  Angeln mit Futterkorb                               •  Fischrezepte Tipps                             •  Zanderangeln

•  Spinnfischen am Rhein                          •  Posenangeln am Rhein                             •  Kostenlose Angelspiele                      •  Karpfen züchten

•  Angelbücher Informationen                    •  Angelfilme und DVDs