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Multirolle / Multiplikatorrolle

Die Multirolle – Multiplikatorrolle – wurde vor Jahren in den USA erfunden. Der Hauptunterschied zur Stationärrolle besteht darin, dass bei der Multirolle die Rollspule sowohl beim Auswerfen des Köders als auch beim Einholen der Schnur mitdreht. Außerdem kann die Übersetzung der Spule eingestellt werden und ermöglicht so eine höhere Flexibilität, gegenüber der gängigen Stationärrolle. Die Multirollen finden derzeit bei den unterschiedlichsten Angeltechniken und Angelarten Verwendung.

Auswurfverhalten und verwendete Gewichte

Die Multirolle verlangt vom Angler mehr Übung als die Stationärrolle, welche sehr genau platziert werden kann. Der Wurf mit der Multirolle erfordert mehr Platz. Wenn man ihn jedoch erst einmal beherrscht, kann man mit Hilfe der gestreckten Schnur leichter mit Brücken und überhängenden Bäumen fertig werden. Das Angeln mit Multirollen ist ein tolles Erlebnis. Dabei spielt hier das Gewicht des verwendeten Köders eine größere Rolle. Multirollen haben ein unteres Ködergewicht, dieses sollte nicht unterschritten werden, wenn man Wert auf sinnvolle Würfe legt. So benötigt man für leichte Köder immer kleinere Rollen. Als Faustregel kann man sagen, dass Köder ab 45 Gramm für die Multirollen besonders geeignet sind. In dieser Gewichtsklasse ist die Handhabung auch für Anfänger vergleichsweise einfach. Besonders windfängige Köder sind dagegen schwer zu beherrschen und stellen eine Herausforderung dar. Die ablaufende Schnur bleibt dank des konstanten Widerstandes weitgehend gestreckt, was den Flug des Köders stabilisiert. Weiterhin bietet die Multirolle ein besseres Drillgefühl und lässt den Köder besser führen. Außerdem verfügen sie über feiner einstellbare Bremsen. Ihr solltet es einfach mal ausprobieren. Auch das Raubfisch- und Hechtangeln mit der kleinen Multi bringt jede Menge Spaß.



Einholverhalten bei Multirollen

Der schnelle Schnureinzug gestaltet sich bei Multirollen relativ schwierig, man muss schon einiges an Übung haben, damit es gelingt. Die Multirolle nimmt pro Umdrehung mehr Schnur auf, was Verwicklungen der Angelschnur, sogenannte Perücken, begünstigt. Viele von euch kennen dies sicher auch vom Hochsee- oder Kutterangeln. Ich sage nur „Daumen auf die Schnurr beim Ablassen“ ;). Multirollen werden meist vor erfahrenen Anglern in den USA oder Skandinavien eingesetzt, da sie sich zum Hochseeangeln sehr gut eignen. Dabei sollten Multirollen mitgeführt werden, die mit unterschiedlich starker Schnur bespult worden sind. Das Vertikalangeln mit Jerbaits oder Pilkern ist das Feld der Multirolle. Hierbei wird die Schnur parallel zur Angelrute geführt. Muss der Köder nur abgelassen werden, zeigen sich die Stärkern der Multirolle. Generell sollte beherzigt werden, dass Übung von Nöten ist, um die Multirolle sicher zu beherrschen. Doch erfahrene Angler werden schnell die Vorzüge gegenüber der Stationärrolle erkennen und die geeigneten Einsatzgebiete abschätzen können.

Viel Erfolg beim Fischen mit der Multirolle und Petri Heil!

 

Tipp: Hier erfahren Sie nützliche Tipps zur Pflege von Angelrollen !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn ich Ihnen ein paar nützliche Informationen und Ideen zum Thema Angeln näherbringen konnte, würde ich mich freuen wenn Sie mich mit einem Link oder Banner empfehlen würden, hier finden Sie einige Werbemittel

Weitere Informationen zu Angelgeräten und Angelzubehör über die nachfolgenden Links:

•  Angelhaken                          •  Angelkoffer                       
   •  Blinker                                  •  Futterkorb                      

•  Grundblei                             •  Gummifisch                          •  Kescher                                 •  Knicklicht         

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