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Spontan am Angelplatz übernachten – was wird benötigt und worauf sollte man achten?

Jeder Angler kennt sie und/oder erlebt sie irgendwann - diese ganz speziellen "Sternstunden", wenn es urplötzlich anfängt zu beißen wie verrückt und es einfach nicht mehr aufhören will. Dieses Phänomen passiert meist nur, wenn viele unterschiedliche (Natur-)Faktoren wie z.B. Wetter, Wasserpegel, Hunger der Fische vor oder nach der Laichzeit etc. zusammenspielen und wenn man zur richtigen Zeit am richtigen Ort bzw. Angelplatz fischt.

In dieser meist sehr kurzen aber intensiven Beißphase sind die Fische wie aufgedreht und schnappen nach allem, was nur annähernd wie ein Köder oder eine potentielle Beute aussieht. Während dieser heißen Phase ist es nicht unüblich, wenn innerhalb von einigen Stunden mehrere Dutzend schöne und große Fische gefangen werden.

Heiße Beißphasen voll ausnutzen und ggf. über Nacht am Angelplatz bleiben

Da intensive Beißphasen in der Regel extrem rar und auch nur von kurzer Dauer sind, sollten diese immer voll ausgenutzt werden. Es gibt für einen (passionierten) Angler nichts Schlimmeres und Frustrierenderes, als wenn er in dieser Zeit aus irgendwelchen Gründen zusammenpacken und nach Hause gehen müsste.

Man sollte in dieser Zeit stets versuchen, so lange es geht am Angelplatz zu bleiben, um das bestmögliche Fangergebnis rauszuholen. Andere Termine sollten dann (sofern möglich) weichen und man sollte ggf. auch eine spontane Übernachtung am Angelplatz in Erwägung ziehen.

Meine persönliche Erfahrungen und ein paar nützliche Survival-Tipps

Auch ich befand mich bei meinen Angelausflügen schon einmal in einer Situation, bei der ich mich spontan dazu entschlossen habe, am Wasser zu übernachten. Leider war ich dabei viel zu weit von meinem Auto entfernt (was ich evtl. als Schlafplatz hätte nutze können) und nicht wirklich auf diese Situation vorbereitet, also war ich gezwungen ein wenig zu improvisieren.

Im Winter wäre ich wahrscheinlich nicht spontan über Nacht am Wasser geblieben, in meinem Fall war die Jahreszeit jedoch günstig und die Temperaturen eher mild (später Herbst). Ich merkte jedoch schnell, dass die Temperatur im späten Herbst – auch wenn das Thermometer tagsüber auf über 20 Grad klettert – extrem schnell abfallen kann.

Da ich wie immer meine Karpfenliege dabei hatte, nutzte ich diese als Schlafplatz. Sie ist leider nicht sehr hoch und ich merkte, dass die Kälte vom Boden sehr schnell hochzog. Mir wurde innerhalb kürzester Zeit sehr kalt und die Situation drohte zu kippen.

Ich googelte dann auf meinem Handy nach einfachen "Camping-/Survival-Tipps" und fand auf der Seite edc-test-online.de (Tipp!) schnelle Abhilfe für mein Problem: Ich habe dort gelesen, dass man sich mit einfachen Hilfsmitteln und Material aus dem umliegenden Wald (in meinem Fall waren es Äste und Laub) schnell eine Art Boden-Isolierschicht aufbauen kann, die das Durchdringen der Bodenkälte verhindern kann. Ich sammelte daraufhin die erwähnten Materialien zusammen legte ich mir eine ca. 10cm hohe Schicht aus einem dichten Laub-Äste-Gemisch unter die Karpfenliege - die Isolierung hat prima funktioniert!

Als Decke habe ich meine Angelrutentasche verwendet, die ich vor der Verwendung komplett geöffnet und aufgeklappt habe. Dies hat ebenfalls sehr gut funktioniert, da die Länge des Rutenfutterals ungefähr meiner Körpergröße entspricht.

Da mir aus meiner Isolier-Aktion noch etwas Laub und ein paar Äste übriggeblieben sind, habe ich damit noch ein kleines Lagerfeuer gemacht – natürlich in unmittelbarer Nähe zu meiner Karpfenliege. Dies hat für eine ganze Weile für zusätzliche Wärme am Angelplatz gesorgt.

Die Nacht war zwar nicht die wärmste und bequemste - es hat sich dennoch gelohnt, dass ich über Nacht geblieben bin. Die Beißphase hielt mehrere Stunden an und ich fing zehn prächtige Aale, drei mittelgroße Welse und einen schönen Zander, der den Angeltag am Ende für mich perfekt und unvergessen machte.

Mein Fazit und Dinge, die man für eine Übernachtung am Angelplatz mitnehmen sollte

Natürlich ist es nicht immer optimal und möglich, spontan und unvorbereitet am Wasser zu nächtigen. Man sollte dennoch immer auf unerwartete Situationen vorbereitet sein und ein paar grundlegende Gegenstände und Hilfsmittel (neben den gängigen Angelsachen) im Auto haben und/oder mit an zum Angeln nehmen.

Nachfolgend habe ich eine kleine Liste mit nützlichen Survival-Gegenständen zusammengestellt, die man stets beim Angeln dabei haben sollte:

Multifunktions-Taschenmesser

Essenziell um z.B. Stöcke zu schneiden oder sie anzuspitzen, um Schnur zu schneiden etc.

Smartphone-Handy (idealerweise mit einer Powerbank für zusätzliche Energie)

Sehr nützlich, um nach Hilfe zu rufen, wenn man sich mal in einer Notsituation befindet. Zudem auch hilfreich, um nach dem Weg zu schauen, falls man sich einmal verlaufen hat und nicht mehr zurückfindet. Auch praktisch wegen der integrierten Taschenlampen-Funktion.

Eine Kopflampe

Eine Kopflampe/Stirnlampe sollte jeder dabei haben, der öfter abends oder in der Nacht angelt. Die Lampe hält in der Regel sehr lange und kann auf dem Kopf befestigt werden, sodass man beide Hände frei zum Agieren hat. Auch wenn die Angelköder plötzlich ausgehen sollten, kann man damit schnell neue Köder sammeln.

Ein Feuerzug

Ein Feuerzeug gehört ebenfalls zu den essenziellen Dingen, die man immer bei Outdoor-Aktivitäten dabei haben sollte. Es kann immer vorkommen, dass man schnell mal ein Feuer machen muss (um Essen zuzubereiten oder um sich zu wärmen).

Zusätzliche Bekleidung

Da das Wetter schnell umschlagen kann und die Temperaturen (vor allem nachts) sehr schnell abfallen können, ist es immer ratsam warme Zusatz-Bekleidung mit sich zu führen. Wenn das Auto nicht zu weit weg vom Angelplatz geparkt wird, kann diese auch ganz einfach im Auto lassen um sie bei Bedarf schnell zu holen.

Sauberes Wasser

Wasser (sauberes Wasser, in Flaschen) sollte man bei sämtlichen Outdoor-Aktivitäten auch immer dabei haben, um es als Trinkwasser oder zum Reinigen zu verwenden.

 

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg am Wasser.

Petri Heil !

 

 

 

 

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