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Köderfischangeln am Rhein

Neben dem Spinnfischen mit Kunstködern kann man Raubfische auch mit einer sogenannten Köderfischmontage beangeln. Vor allem an Angeltagen, an denen Raubfische alle Kunstköder verschmähen bietet sich diese Angelmethode an.

Das Prinzip dieser Angelmethode ist recht einfach – es wird zunächst ein kleiner Köderfisch (z.B. ein ca. 10-15cm langes Rotauge) mit der Stipprute gefangen. Der Fisch wird getötet und an einem Zwillingshaken oder einem Drilling als Köder angeboten.

Wichtig zu erwähnen ist hierbei, dass in Deutschland ausschließlich mit toten Köderfischen geangelt werden darf!

Methoden mit totem Köderfisch zu angeln

Über die Jahre haben Angler zahlreiche Angeltechniken ausprobiert um Raubfische mit Naturködern zu überlisten – mit der der Zeit haben sich zwei Angelmethoden als besonders fängig aus Raubfische wie z.B. Hecht, Zander, Wels, Aal und Barsch erwiesen …

Posenangeln mit Köderfisch

Die wohl bekannteste Angelmethode ist das Posenangeln mit Köderfisch. Bei dieser Angelmethode wird der Köderfisch an einer Raubfischpose angeboten. Diese speziell zum Raubfischfang gebauten Posen sind wesentlich schwerer, größer und breiter als herkömmliche Friedfisch-Posen.

Angelgerät

Wenn mit kapitalen Hechten und Zandern gerechnet wird, sollte die Angelrute eine gewisse Länge und Tragkraft aufweisen. Ich persönlich fische immer mit einer mittelschweren, 3 Meter langen Spinnrute und mit monofiler Angelschnur in Schnurstärke 0,35mm. Um Fehlbisse zu minimieren können auch zwei Drillingshaken am System verwendet werden. Die Hakengröße sollte je nach Köderfisch und Zielfisch zwischen 4 und 1/0 betragen.

Montage

Die Montage ist ganz simpel: Die Raubfischpose wird auf die Hauptschnur gezogen und die Hauptschnur mit einem Karabinerwirbel verknotet. In den Karabinerwirbel wird anschließend ein Raubfischvorfach (Stahlvorfach) mit einem Drilling gehängt an dem der tote Köderfisch befestigt wird. Die Pose wird mit Schrot- oder Klemmbleien an der Hautschnur und am Vorfach austariert.

Beim Köderfischangeln ist es wichtig den Fisch richtig am Drillingshaken anzubieten. Am besten ist es den Fisch am Rücken zu haken, damit er quasi wie lebendig waagerecht im Wasser schwebt und so einen lebendigen Fisch simuliert. Ebenfalls wichtig ist es, dass die Schwimmblase des Fisches eingestochen wird damit er keinen Auftrieb mehr hat und dadurch keine unnatürliche Haltung aufweist.

Tipp: Wenn Sie den Köderfisch am Rücken haken und mehrfach auswerfen, kann es schnell passieren, dass der Köderfisch vom Haken fällt. Um den Köderfisch besser zu fixieren können Sie den Köderfisch etwas mit Angelschnur der Breite nach umwickeln und den Drilling ohne ihn in den Fisch zu stechen in die Angelschnur einhängen.

Zielfische

Diese Angelmethode bietet sich besonders zum Angeln auf Großhechte an, da Hechte Ihre Beute überwiegend im Mittelwasser und selten vom Grund erbeuten. Auch nachts kann man mit dieser Methode sehr gut angeln, da man problemlos ein Knicklicht an der Pose befestigen kann.

Bissdeutung und Anschlag

Bisse machen sich oftmals dadurch bemerkbar, dass der Raubfisch mit dem Köder im Mund wegschwimmt und die Pose sich langsam zur Seite hin bewegt bevor sie anschließend unter Wasser gezogen wird. Wichtig hierbei ist, dass man den Anschlag nicht sofort setzt sondern den Raubfisch mit dem Köder zunächst ein paar Meter abziehen lässt. In den meisten Fällen dreht der Raubfisch den Köder nach einer kurzen Abziehphase im Maul um ihn anschließend kopfüber in sich aufzunehmen. Sobald dies geschieht sollte der Anschlag gesetzt werden.

Grundangeln mit totem Köderfisch

Eine weitere gute Angelmethode mit Naturköder auf Raubfisch ist das Grundangeln mit totem Köderfisch.

Bei dieser Angelmethode wird der tote Köderfisch an einer simplen Grundbleimontage entweder am Gewässergrund liegend oder knapp über dem Gewässergrund schwebend angeboten.

Angelgerät

Es empfiehlt sich hierfür mittelschwere Spinnruten oder Karpfenruten bis 3,50m Länge zu verwenden. Die Angelschnur sollte eine Stärke von ca. 0,30-0,40mm (monofil) aufweisen. Das Grundblei muss je nach vorherrschenden Strömungsverhältnissen gewählt werden. Um Fehlbisse zu minimieren können auch zwei Drillingshaken am System verwendet werden. Die Hakengröße sollte je nach Köderfisch und Zielfisch zwischen 4 und 1/0 betragen.

 

 

Empfehlung Angelruten + Angelrollen zum Köderfischangeln *Tipp*

Folgende Angelgeräte-Combo würde ich zum Angeln mit Köderfischen am Rhein empfehlen:

Empfohlene Angelruten Empfohlene Angelrollen

 

- Fox Predator Boat Rod 10ft 3,00lbs

Stellfischrute Pro Sargo Lineaeffe 7,00m 100g Wg

- Quantum 3.00m Smart Razor V. Manie 40g

 

 

- Daiwa Black Widow BR 4000A Freilaufrolle

- Mitchell Avorunner V2 8500 Freilaufrolle

- Shimano Baitrunner DL 4000 FA Freilaufrolle

 

Montage

Die Montage ist ebenfalls ganz simpel: Ein an die Gewässerströmungsverhältnisse angepasstes Grundblei wird auf die Hauptschnur gezogen und die Hauptschnur an einen Karabinerwirbel geknotet. In den Karabinerwirbel wird ein spezielles mit einem Drillingshaken versehenes Raubfischvorfach (Stahlvorfach) eingehängt. Der tote Köderfisch wird anschließend mit einer Ködernadel auf den Drillingshaken gezogen - und zwar so, dass der Haken an den Kiemen mit dem Hakenbogen nach hinten austritt - so bleibt der Haken für den Fisch unbemerkt und er kann ohne Widerstand zu verspüren mit dem Köderfisch abziehen.

Bissdeutung und Anschlag

Ähnlich wie beim Köfi-Posenangeln zieht der Raubfisch zunächst einmal mit seiner Beute ab, bevor er diese im Maul dreht und im Ganzen verschluckt. Damit er dies ungehindert und ohne Misstrauen zu schöpfen machen kann, muss die Rollenbremse oder der Freilauf geöffnet werden. Sobald der Raubfisch den Köderfisch aufnimmt, beginnt er Angelschnur von der Rolle zu ziehen – hier sollte keinesfalls der Anschlag gesetzt werden, da der Raubfisch die Beute nur leicht und meist quer liegend geschnappt hat! … Der Raubfisch zieht mit seiner Beute meist einige wenige Meter ab, dreht diese, schluckt sie und versucht dann wieder davon zu schwimmen – in diesem Moment sollte der Anschlag erfolgen!

Tipp: Um dem Köderfisch für den Raubfisch ein wenig attraktiver zu machen und ihm leichten Auftrieb zu verleihen, kann man ihm mit einer Spritze etwas Luft in den Bauch spritzen. Alternativ dazu kann man dem Köderfisch mit einer Zange auch etwas Styropor oder Kork ins Maul einführen. Ein in der Gewässerströmung über dem Gewässergrund flatternder Köderfisch übt stärkere Reize auf Raubfische aus als ein leblos auf dem Grund liegender.

Zielfische

Diese Angelmethode eignet sich besonders auf Zander, Wels und Aal da diese Fische ihre Beute überwiegend vom Gewässergrund aufnehmen.

Tipp: Übriggebliebene Köderfische können ganz einfach eingefroren werden und problemlos am nächsten Angeltag wieder verwendet werden. Kurz vor Angelbeginn sollten die tiefgefroren Fische jedoch aufgetaut werden. 
 

 

Alternativ zum Köderfischangeln können Sie Raubfische auch sehr mit Kunstködern beangeln – hier erfahren Sie alles über das Spinnfischen mit Kunstködern.

 

Finden Sie noch viele weitere nützliche Tipps und Informationen auf meinen Seiten:

•  Angeln am Rhein                             •  Besucher Fanggallerie                      •  Forellen Blinkern in Dänemark                 •  Süsswasser Fischarten

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