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Barbe (Flussbarbe, Pigge)

Die bei uns beheimatete Barbe (lat. Bez. Barbus barbus) ist eine strömungsliebende Fischart die der Familie der Karpfenfische (lat. Cyprinidae) und der Unterfamilie der Barben (lat. Barbinae) zugeordnet wird. Die besonderen Merkmale der Flussbarbe sind Ihre großen Flossen, die zahlreichen kleinen Schuppen und der flache, langgestreckte, pfeilförmige Körper der ihr auch in sehr strömungsreichen Gewässern schnelle und präzise Manöver ermöglicht. Barben sind Grundfische und haben ein unterständiges, rüsselförmiges Maul mit jeweils zwei dicken Barteln an der Oberlippe und zwei an der Unterlippe. Barben kommen in fast ganz Europa vor , jedoch nicht in Südeuropa. Die einzigen eurpäischen Länder, in denen Barben nicht vorkommen, sind: Schottland, Irland, Dänemark und Skandinavien.

Farbe: Barben haben eine graue bis grünliche Rückenoberfläche, an den Seiten sind sie eher gold-gelblich schimmernd. Die Flossen schwanken je nach Jahreszeit und Alter der Fische zwischen grau-grün bis rötlich. Die Unterseite/Bauch ist wie bei allen Fischen die der Barbenfamilie zugehören weiss. 

Größe: Barben können auf eine Länge von bis zu 90 Zentimeter heranwachsen und bis zu ca. 9 Kilogramm auf die Waage bringen, im Durchschnitt jedoch werden sie ca. 30-60 Zentimeter lang und 1-4 Kilogramm schwer.

Barben sind typische Grundfische und fühlen sich in besonders klaren, strömungs- und sauerstoffreichen Gewässern wohl. Grosse Barbenschwärme sind meist dort anzutreffen wo der Gewässergrund eine steinig-sandige Struktur aufweist. Barben erreichen meist mit 5 Jahren Ihre volle Geschlechtsreife. Die Laichzeit erstreckt sich von Mai bis Juni. In dieser Zeit wandern die großen Barbenschwärme flussaufwärts. Sie legen ihre leicht klebrigen Eier dann im ufernahem Flachwasser, an sandigen Stellen ab. Ein  Barben-Weibchen produziert in etwa 4000-9000 Eier. Die kleinen Larven erblicken nach ca. 10-15 Tagen zum ersten Mal das Tageslicht. Am Anfang ernähren sich die Larven hauptsächlich von Ihrem Dottersack, erst ab einer Größe von 1 cm - 1,4 cm beginnen sie im Freiwasser nach Nahrung (Plankton, Kleinstlebewesen im Wasser etc.) zu suchen. Als voll ausgewachsene Barben ernähren Sie sich später von Würmern, kleinen Krebsen, Schnecken, Muscheln, Fischlaich und Insektenlarven die Sie hauptsächlich am Gewässergrund vorfinden. Es ist aber auch schon beobachtet worden dass ausgewachsene Barben kleine Fische jagen und verzehren. Teilweise ist ist die Barbe auch als gefrässiger Laichräuber bekannt. 

Flussbarben haben ein weiches Fleisch und sind sehr wohlschmeckend. Leider haben sie wie alle Weissfische unzählige kleine Gräten und gelten bei uns daher als eher minderwertiger Speisefisch.  

Die Barbe ist ein quirliger Bewohner sauberer, sauerstoffreicher Fließgewässer und wurde leider als solcher von der kontinuierlichen Verschmutzung unserer Bächer und Flüsse in der Vergangenheit sehr in Mitleidenschaft gezogen. Heute steht sie auf der Roten Liste der stark gefährdeten Tierarten.

Tipps zum Angeln auf Barbe / Montage und Köder

Tagsüber hält sich die Barbe in (bis zu mehreren hundert Tieren) großen Gruppen hinter Brückenpfeilern, Wehren und in Tiefen Kolken auf, um bei Einbruch der Dunkelheit den Gewässergrund nach Fressbaren ''abzugrasen''. Dabei tasten sich die Fische mit den vier Barteln voran und mit der dicken Schnauze werden Steine und kleine Hinternisse umgedreht. Oftmals wird dabei auch die Ufergegend unter die Lupe genommen.

Geignete Methoden zum Barbenangeln:

•  Grundangeln mit Laufblei                   

 Angeln mit Futterkorb                  

 Posenangeln (jedoch schwierig bei starker Strömung)

Empfohlenes Angelgerät: Man verwendet hier am Besten eine 3,00 bis 4,00 Meter lange Heavy-Feeder-Rute mit hohem Wurfgewicht. Dazu empfiehlt sich eine Stationärrolle mit etwa ausreichend 0,25er monofiler Schnur. Als Haken nimmt man am Besten einen Karpfenhaken der Größe 6-10. (Karpfenhaken sind meist nach innen gebogen - in der starken Strömung haken sich die Barben dann meist selbst...). Es empfiehlt sich besonders beim Grundangeln auf Barben einen bebleiten Futterkorb (ab 100Gramm) mit einer Mischung aus gerieben Käse, Maden und speziellem Barbenlockfutter zu verwenden. Barben sind sehr scheu, verhalten Sie sich deshalb am Angelplatz sehr ruhig um die Fische nicht zu verscheuchen !

Fangzeit: Die beste Fangzeit sind die Monate September bis November (Herbst - Spätherbst) - versuchen Sie es in dieser Zeit gezielt in der Dämmerung und Nachts.

Köder: Am Besten geeignet sind Maden, Würmer, Mais, und Käse.

Empfehlung Angelruten + Angelrollen zum Barbenangeln *Tipp*

Folgende Angelgeräte-Combo würde ich zum Barbenangeln am Rhein empfehlen:

Empfohlene Angelruten Empfohlene Angelrollen

- Berkley Cherrywood HD - Feeder 423H, 100/200

- Mitchell Privilege Pro 363 100/150 Feeder

- Daiwa Procaster Heavy Feeder 4,20m 50-150g

 

- Penn Rolle Battle II 4000

- Shakespeare Rolle Sigma RD 35

- Zebco Rollen Topic Satanica RD650, mehrfarbig, 0246050

 

 

 

Tipp: Hier finden Sie eine ausführliche Anleitung zum Barbenangeln.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Petri Heil !