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Ukelei (Ablette, Laube)

Der bei uns beheimatete Ukelei (lat. Bez. Alburnus alburnus) wird der Familie der karpfenartigen Fische (lat: Cyprinidae) zugeordnet und wird mancherorts auch "Laube" genannt. Oftmals wird der Ukelei fälschlicherweise auch als "Schneider" bezeichnet.

Ukeleis sind in fast allen europäischen Gewässern (Barben- und Brassenregionen) heimisch, mit Ausnahme von nördlichen Teilen Skandinaviens, sowie Island und Schottland. Sie leben als ruhige Schwarmfische an der Gewässeroberfläche großer Seen und Flüsse mit langsamer bis mäßig fließender Strömung. Gewässerbereiche mit starker Strömung und dichtem Pflanzenwuchs werden gemieden. Unter optimalen Gewässer- und Nahrungsbedingungen bilden Ukeleis große Schwärme, die sich überwiegend in Ufernähe aufhalten. In den kalten Wintermonaten ziehen sich die Fische jedoch in tiefere Gewässerzonen zurück.

Der Ukelei ist kleinwüchsig und wird auch ausgewachsen nicht sehr groß. Er hat einen schlanken, länglichen und seitlich abgeflachten Körper. Er besitzt große Augen und ein oberständiges Maul. Der Körper ist mit zahlreichen kleinen, intensiv silbrigen Schuppen überzogen. Der Bauch ist weißlich und der Rücken blau-grünlich gefärbt. Eine Besonderheit des Ukeleis ist, dass er sehr leicht lösliche Schuppen besitzt, die sich allein schon durch eine Berührung vom Körper herauslösen.

Größe: Im Durchschnitt werden Lauben 10-14cm groß, unter optimalen Nahrungs- und Gewässerbedingungen können sie jedoch auch über 20cm groß werden. Die maximale Lebenserwartung liegt bei ca. 6-7 Jahren.

Lebenszyklus: Nach ca. zwei Jahren und mit einer Körpergröße von 7-11cm werden Lauben geschlechtsreif. Die Laichzeit wird im Frühjahr (April-Mai) eingeleitet. In dieser Zeit legen die Ukeleiweibchen ihre klebrigen Eier (bis zu 5.000 Eier/Weibchen) in flachen Uferbereichen ab. Die gelblichen Eier (Ca.-Durchmesser 1,5 mm) werden dabei an Steine, Wurzeln und Unterwasserpflanzen geheftet. Die kleinen Fischlarven schlüpfen nach ca. 7 Tagen, nachdem die Eier von den Laubenmännchen besamt wurden.

Nahrung: Ukeleis ernähren sich hauptsächlich von Plankton, Würmern, Fluginsekten und deren Larven.

Info: Ukeleis lassen sich auch gut und leicht in Aquarien halten, vorausgesetzt man kann den Fischen eine Dauertemperatur unter 20 Grad Celsius und eine ausreichende Sauerstoffzirkulation anbieten. An die Wasserqualität stellen sie geringe Ansprüche.

Tipps zum Angeln auf Ukelei / Montage und Köder

Zum Angeln auf Lauben eignen sich folgende Angelmethoden:

Feines Stippfischen mit Pose

Angel- und küchentechnisch gesehen ist der Ukelei eher uninteressant. Durch seine geringe Körpergröße, seine schlanke Körperform und seine intensiv silbrig schimmernden Schuppen ist er jedoch ein sehr guter Raubfischköder. Aus diesem Grund wird er oftmals von Raubfischanglern gezielt mit leichten Stippruten beangelt. Er wird dann an speziellen Köderfischsystemen zum Angeln auf Zander, Rapfen und Hecht verwendet.

Wichtige Info: Beachten Sie bitte unbedingt die gesetzlichen Schonzeiten und Mindestmaße – In manchen Regionen und Bundesländern (z.B. Schleswig-Holstein) ist der Ukelei ganzjährig geschützt!

Zum Angeln auf Ukeleis sollte ganz leichtes Stippgerät verwendet werden. Es empfiehlt sich ganz leichte Posen und 18-16er Haken zu verwenden. Als Angelköder eignen sich kleine Brotkügelchen sowie einzelne Maden und Pinkies.

Fangzeit: Die Beste Fangzeit sind die warmen Sommermonate (Juni-August).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Petri Heil !