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Aland (Nerfling, Orfe)

Der bei uns beheimatete Aland (lat. Bez. Leuciscus idus) wird der Familie der karpfenartigen Fische (lat. Cyprinidae) zugeordnet und wird in manchen Regionen auch Nerfling oder Orfe genannt.

Alande kann man heutzutage in zahlreichen Seen und in vielen europäischen Flüssen (Mittel- und Osteuropa) vorfinden, die einen Anschluss an das Meer haben. Sie sind gesellige Schwarmfische, die sich meist an der Gewässeroberfläche aufhalten. Alande haben eine Besonderheit gegenüber anderen Süßwasserfischarten – sie sind relativ unempfindlich gegenüber Salzwasser. Aus diesem Grund kann man sie auch in einigen Küstenzonen sowie im Brackwasser von Nord- und Ostsee antreffen. In manchen europäischen Regionen werden Alande auch in speziell dafür angelegten Seen gezüchtet, vor allem in osteuropäischen Ländern und in Russland hat der Aland als Zuchtfisch eine große wirtschaftliche und industrielle Bedeutung.

Info: Es gibt zahlreiche Zuchtformen des Aland, die speziell für Gartenteiche und kleinere Teichanlagen gezüchtet werden. So gibt es z.B. die "Goldorfe" - eine goldfarbige Zuchtform des Aland. Daneben gibt es auch noch eine blaue Farbvariante, die sog. "Blauorfe".

Alande sehen aus wie eine Kreuzung aus Döbel, Brassen und Rotauge. Sie haben eine seitlich abgeflachte, gestreckte Körperform und ein endständiges Maul – sie ähneln vom Aussehen am Meisten einem Döbel, sie sind jedoch etwas hochrückiger, haben ein kleineres Maul und eine leicht eingebuchtete Afterflosse. Der Körper ist mit zahlreichen kleinen, silbrigen Schuppen überzogen. Der Rücken ist blau-gräulich, der Bauch ist weiß und die Flossen (ähnlich wie beim Rotauge) rötlich gefärbt.

Größe: Im Durchschnitt wird der Aland zwischen 25cm – 35cm groß, unter optimalen Lebens- und Nahrungsbedingen können Alande jedoch auch über 70cm groß werden und über 3 Kilogramm auf die Waage bringen. Alande werden in der Regel nicht älter wie 15 Jahre.

Lebenszyklus: Alande werden mit ca. 4-5 Jahren geschlechtsreif. Die Laichzeit wird im Frühjahr (März-Juni) eingeleitet. In dieser Zeit versammeln Sie sich die Fische zu großen Schwärmen mit mehreren hundert Tieren und beginnen mit einem oftmals laut platschendem Paarungsspiel in flachen kiesigen Uferbereichen. Die Eier werden dabei von Aland-Weibchen zu Boden gelassen wo sie anschließend von den Männchen besamt werden. Aus den befruchteten Eiern schlüpfen nach ca. 14 Tagen die jungen Fischlarven.

Nahrung: Alande ernähren sich als Jungfische von Plankton, mit zunehmendem Alter stehen dann überwiegend kleine Insekten sowie deren Larven sowie kleine Wirbellose und Krebse auf Ihrer Speisekarte. Nicht selten dienen auch kleine Fische als Nahrung.

Info: Zeitweise steht der Aland auf der Roten Liste gefährdeter Arten der Weltnaturschutzunion IUCN.

Tipps zum Angeln auf Aland / Montage und Köder

Zum Angeln auf Aland eignen sich folgende Angelmethoden:

Stippfischen mit Pose

Grundangeln und Futterkorbangeln

Oberflächenangeln mit Wasserkugel oder Sbirolino

Spinnfischen mit kleinen Spinnern, Twistern und Wobblern

Alande halten sich vorzugsweise an Unterständen wie z.B. überhängenden Sträuchern und Geäst, Brückenpfeilern, Treibgut, Booten etc. auf. Auch Strömungskanten und Mündunsbereiche kleiner Flüsse sind gute Hot-Spots zum Angeln auf Aland.

Ähnlich wie beim Döbelangeln, kann man Alande sehr gut mit einer Posenangel befischen (vor allem im Frühjahr ist das die TOP-Methode!). Da die Fische sehr scheu sind und sich überwiegend im Mittelwasser und in Oberflächennähe aufhalten, sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass man sich als Angler unauffällig verhält – auch der Kleidungsstill sollte an das Angeln angepasst werden. Als Köder eignen sich Maden sehr gut, die als Bündel an einem kleinen 18-16er Haken angeboten werden. Die Angelpose sollte ebenfalls möglich unauffällig sein und den Fischen wenig Widerstand bieten.

Eine zweite sehr erfolgreiche Angelmethode ist das Oberflächenangeln mit einem Sbirolino oder einer Wasserkugel (diese Methode eignet sich zum Angeln im Sommer). Hierbei wird eine Brotflocke, ein Grashüpfer oder 1-2 Maden an einen 18-16er Haken gehängt und diese langsam an der Wasseroberfläche herangekurbelt. Je nach Sinkeigenschaft des Sbirolinos/der Wasserkugel und je nach Vorfachlänge lässt sich der Köder so auch prima im Mittelwasser schleppen.

Alande leben und ernähren sich überwiegend friedlich, ab einer bestimmten Größe jagen sie jedoch auch gerne kleinen Fischen nach. Man kann sie durchaus auch mit kleinen Spinnködern (z.B. Spinnern, kleinen Twistern, Mini-Wobblern) fangen.

Empfehlung Angelruten + Angelrollen zum Alandangeln *Tipp*

Folgende Angelgeräte-Combo würde ich zum Alandangeln am Rhein empfehlen:

Empfohlene Angelruten Empfohlene Angelrollen

- Robinson Feederrute DynaCore Feeder 3,60m 60-180g *

- SPRO Method Monster Type 360 Allroundrute *

- Zebco Ruten 3.00m Cool X Pro Allround 20-60g *

 

- Mitchell Rolle Avocet Gold IV RD 4000 *

- DAM Rolle Quick Shadow RD 530 *

- SPRO Passion XH 7300 *

 

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Fangzeit: Die beste Fangzeit ist März bis September, wobei die Morgen- und Abendstunden die meisten Fänge bringen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Petri Heil !