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Angeln (Feedern) im Altrhein Ginsheim-Gustavsburg                                             

Einleitung

Da sich die Sonne in den letzten Tagen und Wochen gegen das ungemütliche, nass-kalte Wetter durchgesetzt hat und der ungünstig hohe Rhein-Wasserpegel endlich etwas gesunken ist, beschloss ich heute (29. April 2008) den Rhein-Altarm in Ginsheim-Gustavsburg ein wenig unter die Lupe zu nehmen.

Der Ginsheimer Rhein-Altarm

Der Ginsheimer Altarm einer der größten Fluss-Altarme in Hessen und weist große Uferstrecken mit geringen Wassertiefen auf. Eine besonders interessante und erfolgsversprechende Angelstelle beginnt ab der Mündung des Schwarzbaches in den Ginsheimer Altarm, sowie die Wasserstrecke bis zum Zusammenfluss des Altarmes mit dem Rhein-Hauptfluss an der Ginsheimer "Panzerstraße".

Ansitz/Grundangeln mit leichtem Futterkorb auf Weissfisch

Da ich dieses Jahr bislang nur sehr geringe Fangerfolge im Hauptstrom des Rheins verzeichnen konnte (einige kleine Barben & Rotaugen), wollte ich es unbedingt einmal ausprobieren, ob es zur Zeit in den weniger strömenden Rheinabschnitten etwas besser läuft. Bereits seit einigen Tagen fuhr ich aus diesem Grund regelmäßig zum Ginsheimer Altrhein um nach evtl. erfolgsversprechenden Angelstellen Ausschau zu halten. Desweiteren wollte ich mir ein grobes Bild über die Gewässerstruktur verschaffen und mir einige Informationen und Tipps beheimateter Angler einholen...

Markus, der Rheinangler

Als ich gestern nach Feierabend, auf direktem Wege und ohne meine Angelsachen zum Ginsheimer Altrhein fuhr, machte ich eine spontane Bekanntschaft mit Markus - einem sehr netten, passionierten Rheinangler. Er hatte seine 2 Feederruten genau an dem Punkt ausgeworfen, an dem der Schwarzbach in den Rhein-Altarm mündet. An dieser Stelle wo der Schwarzbach (Namesgebend aufgrund der dunklen, "schwarzen" Wasserfärbung) mit dem Rhein zusammenfließt ist der Gewässergrund sehr schlammig, flach und im direkten Auslauf des Schwarzbaches sichtlich dunkel gefärbt. Da der gesamte Rhein-Altarm lediglich eine sehr geringe bis mäßige Strömung aufweist, schien diese Stelle wie geschaffen zum Angeln auf Schleien, Karauschen, Karpfen, Brassen und Döbel zu sein.

      

Nach kurzem Kennenlernen erzählte mir Markus, dass es zur Zeit besonders gut auf kapitale Brassen im Altrhein laufen würde. Er sagte, dass die guten Fangerfolge bestimmt auf die momentane Laichperiode der Brassen zurückzuführen wären. Einige der zuvor geangelten Fische wiesen einen deutlichen Laichausschlag auf. Und tatsächlich - es vergingen keine 20 Minuten, und da landete wieder ein kapitaler gold-schimmernder "Klodeckel" mit deutlichem Laichausschlag im Kescher von Markus. Aufgrund der eintretenden Dämmerung beschloss ich diesmal ohne geangelt zu haben nach Hause zu fahren um es am Folgetag selbst auf dicke Brassen mit Futterkorb zu versuchen ...

Der Folgetag / Angeln im Altrhein Ginsheim-Gustavsburg (Schwarzbach-Mündung)

Am nächsten Tag, so gegen 18:00h habe ich dann meine Angelsachen zusammengepackt und ich fuhr an dieselbe Stelle an der ich am Vortag Markus beim aufregenden Drill kapitaler Brassen beobachten konnte. Kaum am Wasser angekommen gab es ein erfreuliches Wiedersehen - ich traf Markus, er kam fast zeitgleich mit mir an der besagten Angelstelle an und war immer noch am Einrichten und Aufbauen seines Angelplatzes...

Unsere Angeln warfen wir ca. 50 Meter, fast bis zur Mitte des Altarms aus. Als Lock-Futtermischung verwendeten wir ein helles Weissfisch-Allroundfutter, dem wir noch zusätzlich einige Maden und Maiskörner beigemischt haben (Bild links). Auf die 8er Haken kamen jeweils 1-2 Maiskörner, sowie 5-6 Maden. Wir warfen einige Futterbälle rund um die Angelstelle an der unsere Köder anschliessend ihren Platz finden sollten. Zudem verwendeten wir leichte, unbebleite Futterkörbchen mit denen die Fische noch gezielter zum Köder gelockt werden sollten.

Es vergingen keine 30 Minuten, da krümmte sich auch schon die erste Rute! - Markus sprang auf und konnte den ersten Fisch haken. - Nach einem recht kampflosen Drill fand ein ca. 3 Kilogramm schwerer und ca. 50 cm grosser Brassen seinen Platz im Kescher ;-)

Und so ging es dann Schlag auf Schlag - bereits kurz nach dem nächsten Auswurf ertönte ein anderes Glöckchen und ein weiterer, etwas kleiner Brassen konnte an Land gedrillt, und sicher gelandet werden.

Ergebnis: An diesem Abend fingen wir noch ca. 4-5 weitere kapitale Brassen (die alle wieder schwimmen durften...) - Seltsamerweise bekamen wir an diesem Tag keine anderen Fischarten an den Haken. Wenn man jedoch den Erzählungen einheimischer Angler Glauben schenkt, dann sind Schleien, Karauschen und kampfstarke Karpfen keine seltene Beute in diesem ruhigen und schönen Rheinabschnitt.

Nachfolgend noch einige Bilder der Fänge dieses Tages:

     

Abschluss

Für mich persönlich war der Angeltag am Ginsheimer Altrhein ein sehr aufregender und fangreicher Tag. Zudem habe ich eine sehr nette Angelbekanntschaft gemacht von der ich mir einiges abschauen durfte ;-)

Fazit:  Der Ginsheimer Rhein-Altarm ist ein sehr empfehlenswerter, fischreicher und angenehm ruhiger Gewässerabschnitt. Zu den Hauptfischarten im Altarm zählen u.a. Kapitale Hechte, Zander, Barsche, Döbel, Brassen, Schleien, Karauschen, grössere Rapfen, kampfstarke Wildkarpfen, Schuppenkarpfen bis 15 Kilogramm (!), Aale, Welse sowie verschiedene weitere Weißfischarten ... 

Grösse des Altarmes: ca. 65 ha

Tiefste Stelle: ca. 5 m

 

 

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