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Seezunge

Die "Seezunge" (lat. Bez. Solea solea) ist eine bodennah lebender Meeresfischart, die der Familie/Gattung der "Plattfische" zugeordnet wird.

Seezungen kann man in der Nordsee, im Mittelmeer, im nördlichen Atlantik und in einigen Teilen Nordafrikas vorfinden. Sie bewohnen küstennahe Meeresabschnitte, die eine sandige Bodenstruktur aufweisen. Man kann sie dort meist in Tiefen zwischen 5-100 Metern antreffen. Während der wärmeren Jahresphase kann man sie in unmittelbarer Küstennähe antreffen, sobald das Wasser und die Außentemperatur jedoch etwas abkühlt, ziehen sich die Fische in tiefere Wasserzonen zurück.

Seezungen sind nachtaktive Fische und begeben sich nur in der Dämmerungs- und Nachtphase auf Nahrungssuche. Tagsüber vergraben sie sich zum Schutz vor Feinden bis zur Unkenntlichkeit im sandig-weichen Gewässerboden. Sie sind wahre Meister der Tarnung, da sie ihre Körperfarbe perfekt an die Umgebungsfarbe und die Bodenstruktur anpassen können.

Info: Seezungen haben ein vorzüglich schmeckendes Fleisch und gelten weltweit als kulinarische Delikatesse.

Merkmale: Im Gegensatz zu den artverwandten Flundern und Schollen haben Seezungen eine etwas langgezogene, ovale Körperform. Dadurch lassen sie sich sehr gut von anderen Plattfischarten auseinanderhalten. Seezungen sind rechtsäugig und haben einen markant abgerundeten Kopf. Der gesamte Fischkörper ist komplett von Flossen umrundet.

Größe: Seezungen werden durchschnittlich 25-40 cm groß. Unter optimalen Lebens- und Nahrungsbedingungen können sie jedoch auch über einen halben Meter groß werden.

Laichzeit: In der Regel wird im Frühjahr wird die Laichzeit eingeleitet. Der Laichbeginn wird stark von Wassertemperaturen beeinflusst, aus diesem Grund kann sich die Laichzeit in bestimmten Meeresteilen auch zeitlich nach vorn oder nach hinten verschieben.

Während der Laichzeit suchen die Fische küstennahe Meeresabschnitte auf. Pro Seezungenweibchen werden dabei zwischen 120.000 - 140.000 Eier abgelegt. Die kleinen Fischlarven schlüpfen nach ca. 2 Wochen und schwimmen zunächst aufrecht. Nach ca. zwei Monaten verwandeln sich die Fische dann in einen "Plattfisch" - sie nehmen dann nach und nach die plattfischtypische Form und Schwimmweise an.

Nahrung: Muscheln, Schnecken, Würmer und kleine Krebse zählen zur Hauptnahrung von Seezungen. Gelegentlich werden auch kleine Fische verspeist.

Tipps zum Angeln auf Seezungen / Montagen und Köder

Die besten Angelmethoden zum Angeln auf Seezunge sind:

Brandungsangeln mit einer Krallenblei-Paternostersystem-Montage

Aktives Grundangeln mit einem Buttlöffel-System

Da Seezungen als nachtaktive Einzelgänger leben, bekommt man sie mit der Angel leider nicht so oft an den Haken wie andere Plattfischarten. Zudem sind sie äußerst vorsichtig und misstrauisch was die Köderauswahl und Köderaufnahme angeht. Zum Seezungenangeln sollte man etwas kleinere Haken (Gr. 4-6) verwenden, da die Fische ein relativ kleines Maul haben.

Am effektivsten kann man sie in der warmen Jahresphase vom Strand aus mit einer Brandungsrute und einem Paternostersystem beangeln. Als Köder eignen sich Seeringel- und Wattwürmer.

Eine weitere sehr spannende Angelmethode auf Seezungen ist das Angeln mit einem "Buttlöfel-System". Hierbei wird ein Stück dünner, mit Lockperlen besetzter Vorfachschnur an einem bunten Buttlöffel geknüpft. Ans Ende der Vorfachschnur wird ein kleiner, langschenkliger Haken geknotet und mit einem Seeringel- oder Wattwurm versehen. Diese Montage wird anschließend ausgeworfen und gaaanz langsam über den Gewässerboden gezogen. Den bunten Lockperlen in Kombination mit dem umherflatternden Köder wird kein Plattfisch lange widerstehen können.

Fangzeit: TOP-Fangzeit sind die warmen Sommermonate. Die besten Fangaussichten hat man in der Dämmerungs- und Nachtphase.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Petri heil !