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Bachsaibling

Der Bachsaibling (lat. Bez. Salvelinus fontinalis) wird der Familie der Lachsfische (lat. Salmonidae) zugeordnet.  Man findet ihn in ganz Europa, Noramerika und Asien vor. Ursprünglich stammt der Bachsaibling aus Nordamerika, er würde zum Ende des 19. Jahrhunderts von dort nach Europa eingeführt.

Aus Kreuzungen zwischen Bachsaiblingen und bestimmten Forellenarten haben sich im Laufe einige Forellenunterarten gebildet. So gibt es z.B. die "Tigerforelle" – eine Kreuzung zwischen Bachsaibling und Bachforelle. Als "Elsässer-Saibling" wird die Kreuzung zwischen Bachsaibling und dem Seesaibling bezeichnet.

Bachsaiblinge sind Kaltwasserfische und bewohnen alle sauerstoffreichen und schnell fließenden Gewässer, die der "Forellenregion" zugeordnet werden. Einen natürlichen Bestand an Bachsaiblingen kann man z.B. in Gebirgsbächen und Gebirgsseen vorfinden.

Info: In speziell für Angler angelegten Forellenteichen kann man auch oftmals Bachsaiblinge vorfinden. Sie werden dort jedoch für reine Angelzwecke ausgesetzt und sind dort nicht heimisch.

Bei Anglern sind die farbenprächtigen Fische wegen ihres wohlschmeckenden Fleisches und wegen ihres kämpferischen Charakters beliebt. Oftmals springen gehakte Saiblinge im Drill meterhoch in die Luft!

Merkmale

Wie alle Lachsfische besitzen Bachsaiblinge eine Fettflosse und haben eine langgezogene, torpedoförmige Körperform. Der Rücken und die Seiten sind braun-grünlich marmoriert und der Bauch gelb-rötlich gefärbt. Der Körperseiten sind mit zahlreichen gelblich-roten Punkten überzogen. Die Flossen an Bauch und After haben eine orangene Färbung und weisen einen schwarzen Vordersaum auf. Ähnlich wie Lachse bilden Bachsaibling-Männchen mit zunehmendem Alter oft einen markanten Laichhaken am Unterkiefer aus.

Größe

Die in Europa beheimateten Bachsaiblinge werden durchschnittlich zwischen 30cm - 50cm groß. Bei einer Durchschnittsgröße von 30cm - 50cm bringen sie ca. 800-1000gramm auf die Waage. In Nordamerika, ihrer  eigentlichen Heimat, werden die Fische jedoch deutlich größer und schwerer.  Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 7-9 Jahren.

Lebensweise

Bachsaiblinge weisen die gleichen Lebensgewohnheiten wie Bachforellen auf. Im Gegensatz zur Bachforellen leben sie jedoch vermehrt im Freiwasser und sind nicht auf Unterstände im Wasser angewiesen. 

Nahrung

Als Hauptnahrung zählen Insekten, Krebse und kleinen Bodenlebewesen aller Art. Mit zunehmendem Alter ernähren sich die auch von Fischbrut und kleinen Amphibien.

Laichzeit

Die Laichzeit findet in den Monaten Oktober – März statt. In dieser Zeit legen die Weibchen ihre Eier in speziell dafür angelegte Laichgruben ab, wo sie dann von vorbeischwimmenden Männchen befruchtet werden. Nach der Befruchtung werden die Eier durch Flossenschläge der Elterntiere mit Sand bedeckt. Nach ca. 3 Monaten schlüpfen die kleinen Fischlarven. Sie ernähren sich dann noch ca. einen Monat lang von ihren Dottersackvorrat, erst nachdem dieser aufgebracht ist beginnen sie aktiv nach Nahrung zu suchen.

Tipps zum Angeln auf Bachsaiblinge / Montage und Köder

Zum Angeln auf Bachsaiblinge eignen sich folgende Angelmethoden:

Spinnfischen

Fliegenfischen

Ähnlich wie beim Forellenangeln kann man Bachsaiblinge gezielt mit der Spinnrute oder mit der Fliegenrute beangeln.

Als Spinnköder eignen sich kleine Blinker, Spinner bis Größe 3 sowie kleine 4cm-6cm große Wobbler und Gummifische. In der kalten Jahreszeit stehen die Fische oftmals flach, hier empfiehlt es sich den Fischen mit flachlaufenden, aktiven Ködern und weiten Würfen nachzustellen. Im Sommer dagegen stehen die Fische oftmals am Gewässergrund – Hier sollten die Fische mit tieflaufenden Wobblern und tief geführten Blinkern/Spinnern beangelt werden.

Mit der Fliegenrute kann man Saiblinge ebenfalls sehr gut und gezielt beangeln. Als Köder eignen sich Trockenfliegen, beschwerte/unbeschwerte Nymphen und Streamer (z.B. Wooly Bugger).

Fangzeit: Bachsaiblinge sind ganzjährig gut fangbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Petri Heil !